Die Abgrabungsamphibien benötigen freien Zugang zu den Gewässer und ein vegetationsarmes Jagdgebiet

Viele Amphibien - vor allem Kreuz- und Wechselkröten - fressen gerne Käfer, Laufspinnen und alles was sonst noch auf dem Boden kreucht und fleucht. Das funktioniert aber nur dann gut, wenn sie genügend freien Platz haben und nicht mitten im dichten Gras sitzen müssen. Aus diesem Grund sind Lebensräume mit schütterer Vegetation beliebt. Das sind sandige Flussufer, Dünen, Kiesgruben, Äcker usw..

Mit einem Bagger oder einer Raupe lässt sich der Bewuchs und Oberboden entfernen, sodass nährstoffarmer Boden zum Vorschein kommt. 

Ziel ist es, im Umfeld der Laichgewässer eine gering bewachsene Fläche herzustellen.

Auf dem Speiseplan vieler Amphibien stehen Laufkäfer und Laufspinnen, die auf solchen Flächen in großer Menge vorkommen (hier der Feld-Sandlaufkäfer).

Für:

alle Abgrabungsamphibien


Was?

Abschieben bzw. Entfernen der Vegetation im Umfeld der besiedelten Gewässer mit Radlader, Raupe oder Bodenfräse


Größe:

hundert bis mehrere Tausend Quadratmeter


Wann?

Mitte Oktober bis Ende Februar


Aufwand:

je nach Größe und Aufwuchs

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copyright: Arbeitsgruppe "Unterstützung der Amphibien in der Rohstoffgewinnung NRWs"