Amphibien in Abgrabungen

Wechselkröte

Ursprünglich war sie in der Steppe zuhause und an warme Sommer und kalte Winter angepasst. In NRW hat Sie ihre westliche Verbreitungsgrenze. Hier ist sie in Sand- und Kiesgruben sowie auf Äckern zu finden.

Hier erfahren Sie mehr! 

 

Kreuzkröte

Eine Bewohnerin der natürlichen kiesigen Ufer und Sandbänke der ursprünglichen großen Flüsse, die nun in Sand- und Kiesgruben sowie auf Äckern vorkommt.

Hier erfahren Sie mehr!

 

Gelbbauchunke

Dieser kleine Froschlurch nutzt Überschwemmungsflächen von Mittelgebirgsbächen, Wildschweinsuhlen und andere kleine Wasserlöcher. Er bewohnt heute oft Steinbrüche und Tongruben.

Hier erfahren Sie mehr!

 

Geburtshelferkröte

Ursprünglich bewohnt sie Steinhalden und Abbruchkanten in der Nähe von Tümpeln und gestauten Bachbereichen (z.B. Biberteiche) im Mittelgebirge. Man findet Sie auch in Steinbrüchen und Ton- und Kiesgruben. 

Hier erfahren Sie mehr! 

Andere Arten

Neben den 4 Spezialisten gibt es noch weitere Amphibien, die regelmäßig in Abgrabungen zu finden sind.

Die häufigsten Arten finden Sie hier!

 

 

Was sind Abgrabungsamphibien

Als Amphibien bezeichnet man Kröten, Frösche, Molche und Salamander. Die Arten, die regelmäßig in Rohstoffgewinnungsstätten vorkommen, nennen wir „Abgrabungsamphibien“. Dies sind in Sand- und Kiesgewinnungsstätten vor allem Wechselkröte und Kreuzkröte, im Tonabbau und in Steinbrüchen vor allem Gelbbauchunke und Geburtshelferkröte.

Abgrabungsamphibien waren ursprünglich Bewohner von pflanzenarmen, dynamischen Lebensräumen mit Gewässern die nach Hochwässern und Starkregen entstanden und schnell wieder austrockneten. Heute sind die Tiere selten geworden, denn diese Dynamik findet man fast nur noch in Rohstoffgewinnungsstätten.

Was brauchen Abgrabungsamphibien                     

Wie die meisten Amphibien benötigen auch die Abgrabungsamphibien Gewässer, um ihre Eier abzulegen, hier findet man auch später im Jahr die Kaulquappen und Jungtiere. Während der restlichen Zeit des Jahres sind sie in der Grube oder in deren Umfeld auf Wanderschaft oder befinden sich an Ihren Ruhestätten. Um sich vor Hitze zu schützen suchen die Tiere Stein-, Sand- oder Holzhaufen oder Mäusegänge auf. Den Winter verbringen die Tiere in ähnliche Strukturen, graben sich nur tief ein, um in frostfreie Bereiche zu gelangen.

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
copyright: Arbeitsgruppe "Unterstützung der Amphibien in der Rohstoffgewinnung NRWs"